Vaping vs. Rauchen: Eine objektive Gegenüberstellung der Risiken

David Hoover

Vaping vs. Rauchen: Eine objektive Gegenüberstellung der Risiken
David Hoover

Dampfen ist weniger schädlich als das Rauchen. Jedoch gibt es noch viel zu lernen über die langfristigen Auswirkungen” – dies ist die Meinung einiger Experten. Allerdings weisen aktuelle Forschungsergebnisse darauf hin, dass auch das Dampfen viele Risiken birgt, die mit dem Rauchen in Verbindung stehen. Seit vielen Jahren ist der Risikovergleich von E-Zigaretten und Einweg Vapes ein Diskussionsthema unter den Gesundheitsexperten. Im Gegensatz zu brennbaren Zigaretten enthalten E-Zigaretten keinen Tabak und stossen keinen Teer aus, was zu der Annahme führt, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als Rauchen.

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E-Zigarette in Benutzung: Wie unterscheidet sich das Dampfen vom Rauchen?
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Dampfen vs. Rauchen: Ein Gesundheitsvergleich

Ein Gesundheitsvergleich zwischen dem Dampfen und dem Rauchen zeigt deutliche Unterschiede in den potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheit.

Dampfen

Weniger giftige Chemikalien: Im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten enthalten E-Zigaretten bzw. die Liquids weniger schädliche Chemikalien. Der Dampf enthält jedoch je nach persönlicher Präferenz auch Nikotin, oder kühlende Substanzen wie beispielsweise Menthol oder Koolada.

Hilfe beim Rauchstopp: Viele Raucher und Raucherinnen, die eine Vape kaufen, hoffen, damit vom Rauchen wegzukommen. In einigen Fällen und mit der nötigen Portion Disziplin gelingt dies auch. Jedoch besteht auch das Risiko, dass Menschen dann den Absprung von den Zigaretten nicht schaffen und schlussendlich sowohl dampfen als auch rauchen.

Jugendliche und Nichtraucher: Die Popularität von E-Zigaretten bei Jugendlichen und Nichtrauchern ist kritisch zu betrachten, da Vapes den Einstieg in die Nikotinabhängigkeit begünstigen können.

Rauchen

Vielfältige Giftstoffe: Herkömmliche Zigaretten enthalten über 7.000 Chemikalien, von denen viele toxisch sind. Der Rauch setzt schädliche Substanzen wie Teer, Kohlenmonoxid und Benzol frei.

Krebserzeugende Stoffe: Das Rauchen ist ein bekannter Risikofaktor für verschiedene Krebsarten, darunter Lungen-, Mund-, Kehlkopf- und Blasenkrebs.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Rauchen erhöht das Risiko von Herzkrankheiten, Schlaganfällen und anderen Gefässproblemen aufgrund der negativen Auswirkungen auf den Blutdruck und die Blutzirkulation.

Suchtgefahr: Nikotin, der Hauptbestandteil von Zigaretten, führt zu starken Abhängigkeiten, Entzugserscheinungen und einem erhöhten Risiko für psychische Gesundheitsprobleme.

Insgesamt zeigt der Vergleich, dass Dampfen im Allgemeinen als weniger schädlich angesehen wird als Rauchen. Dennoch sind die potenziellen Gesundheitsrisiken des Dampfens nicht zu vernachlässigen, insbesondere in Bezug auf Langzeiteffekte.

Eine Person beim Rauchen: Sind die Risiken vergleichbar mit denen des Vapings?
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Gesündere Entscheidungen treffen

Obwohl sich Experten im Allgemeinen darüber einig sind, dass die Gesundheitsrisiken des Dampfens weniger schwerwiegend sind als die des Rauchens, sollten Gesundheitsorganisationen dennoch vom Dampfen abraten und Kinder davor schützen, damit in Berührung zu kommen. Es gibt Argumente dafür, E-Zigaretten als Methode zu nutzen, um Rauchern dabei zu helfen, mit dem Tabakkonsum aufzuhören. Die Risiken des E-Zigaretten-Verdampfens sollten den Benutzern jedoch klargemacht werden. Viele Strategien, die zur Bekämpfung des Rauchens eingesetzt wurden, könnten auch auf das Dampfen anwendbar sein, etwa das Anbringen geeigneter Warnhinweise an E-Zigaretten-Produkten und das Entfernen von Produkten aus sichtbaren Auslagen in Geschäften. Vorbildlich zeigen sich Online-Shops wie dieser Schweizer E-Zigaretten Shop, wo streng darauf hingewiesen wird, dass der Verkauf ausschliesslich dann erfolgt, wenn das 18. Lebensjahr beendet ist.

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E-Zigaretten sind weniger schädlich als Rauchen

E-Zigaretten gelten als weniger schädlich als herkömmliches Rauchen, da sie Nikotin, Aromen und andere Chemikalien erhitzen, um ein inhalierbares Aerosol zu erzeugen. Im Vergleich zu den 7.000 giftigen Chemikalien in herkömmlichen Zigaretten ist die Exposition gegenüber schädlichen Stoffen beim Dampfen geringer. Dennoch ist anzumerken, dass E-Zigaretten nicht als risikofrei gelten. Ein besorgniserregender Ausbruch von Lungenverletzungen, bekannt als EVALI, der mit dem Gebrauch von E-Zigaretten in Verbindung steht, hat Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit verstärkt. Im Februar 2020 bestätigte das CDC 2.807 EVALI-Fälle, wobei sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass ausschliesslich Menschen betroffen waren, die auf dem Schwarzmarkt erhältliche THC-Liquids verwendeten, welches mit Vitamin E-Acetat versetzt war. Vitamin E-Acetat, ein Verdickungsmittel in THC-Dampfprodukten, wurde vom CDC als besorgniserregende Chemikalie für EVALI-Patienten identifiziert. Daher wird dringend empfohlen, keine THC-haltigen E-Zigaretten zu verwenden, keine modifizierten Produkte zu kaufen und keine unbekannten Substanzen hinzuzufügen.

Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit

Es besteht ein dringender Bedarf, der wachsenden Beliebtheit des Dampfens bei jungen Menschen und Kindern entgegenzuwirken. Unternehmen, die E-Zigaretten, Vapes und Liquids herstellen und vertreiben, wird vorgeworfen, dass sie mit Taktiken wie der Nutzung sozialer Medien, dem Sponsoring von Festivals und Musikveranstaltungen und der Einführung von Geschmacksrichtungen, die Jugendliche ansprechen, gezielt auf junge Erwachsene und Jugendliche abzielen. Wenn keine Strategien umgesetzt werden, um junge Menschen vor dem Dampfen zu schützen, kann die nächste Generation mit einer Vielzahl negativer Auswirkungen auf die Gesundheit konfrontiert sein, deren Art nicht völlig klar ist. Was wir wissen ist, dass Dampfen nicht harmlos ist, vor allem wenn auch Nikotin im Liquid enthalten ist. Zudem sollten Jugendliche davor geschützt werden, sich diese Gewohnheit anzueignen. Ebenso sollte das Dampfen nicht als gesunde Alternative zum Rauchen angesehen werden.

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