Warum Technik und nachhaltiges Leben zusammenpassen

Lucas Maur

Technik und Nachhaltigkeit

Wer an Nachhaltigkeit und Umweltschutz denkt, denkt möglicherweise nicht direkt an technische Neuerungen. Immerhin werden bei der Produktion der entsprechenden Gerätschaften Emissionen freigesetzt.

Hierbei gerät gelegentlich in Vergessenheit, dass manche Alltagshelfer nicht nur unglaublich praktisch sind, sondern gleichzeitig dabei helfen können, den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Unter anderem sind es viele Gerätschaften aus dem Bereich „Smart Home“, die hier in den vergangenen Monaten von sich reden gemacht haben. Aber auch die „kleine PV-Anlage“ für den Balkon, das Balkonkraftwerk, ist es definitiv wert, in diesem Zusammenhang beachtet zu werden. Die folgenden Abschnitte zeigen, wie sich einige von ihnen nutzen lassen, um Umwelt und Portemonnaie zu schonen.

Balkonkraftwerke für selbst produzierten Strom

Wer als Mieter (oder als Eigentümer einer Wohnung) seinen eigenen Strom produzieren möchte und nicht auf die Vorteile einer Photovoltaikanlage auf dem Dach setzen kann, kann sich alternativ für eine Balkon-Solaranlage entscheiden.

Die entsprechenden Gerätschaften sind deutlich kleiner als die PV-Anlagen für das Dach, können jedoch dabei helfen, deutlich unabhängiger vom öffentlichen Stromanbieter und etwaigen Preiserhöhungen zu werden.

Mieter sollten sich allerdings immer beim Vermieter rückversichern, ob eine Genehmigung für die Installation genehmigt wird. Eigentümer müssen ihr Vorhaben von der Eigentümerversammlung absegnen lassen.

Individuelles Heizen – dank Steuerung per App

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anwendungen für das Smartphone oder moderne Tablets, die es ermöglichen, die Heizung im Wohnbereich per App zu steuern.

Oder anders: Wer seine Wohnung aufwärmen möchte, weil er weiß, dass er in circa einer halben Stunde zu Hause sein wird, kann die Heizung über das Handy aufdrehen und somit für angenehme Verhältnisse in den eigenen vier Wänden sorgen.

Siehe auch  Das richtige Einfahrtstor wählen: Schiebetor oder Drehflügeltor?

Auf diese Weise ist es möglich, auf lange Sicht viel Energie einzusparen. Die Haushaltskasse dürfte sich ebenso darüber freuen, dass nicht mehr Geld ausgegeben wird als nötig.

Licht über das Smartphone aus der Ferne ein- und ausschalten

Viele Menschen, die ihren Wohnbereich während der schönsten Wochen des Jahres bewohnt aussehen lassen möchten, arbeiten heutzutage mit Zeitschaltuhren, die das Licht im Haus oft über mehrere Stunden einschalten. Zahlreiche Diebe dürften hierdurch abgeschreckt werden.

Das Problem: Die meisten Zeitschaltuhren arbeiten in einem regelmäßigen Turnus. Potenzielle Einbrecher, die sich ein wenig Zeit nehmen, um das Prozedere zu beobachten, dürften diesen erkennen und bald bemerken, dass eigentlich niemand zu Hause ist.

Hier kann es sich lohnen, auf die Vorteile verschiedener Smart-Home-Lösungen zu setzen. Wer ein Haus bewohnt aussehen lassen möchte, braucht nicht immer möglichst lange, sondern vielmehr unregelmäßige Lichtintervalle. Und genau an dieser Stelle kommt ebenfalls wieder die Bedienung per App ins Spiel.

Egal, ob sich der Hauseigentümer gerade auf einer Backpacker-Tour durch Neuseeland oder am Strand von Mallorca befindet: Es benötigt nur wenige Klicks, um die Beleuchtung, die sich hunderte oder tausende Kilometer weit entfernt befindet, ein- und nach einer gewissen Zeit wieder auszuschalten.

„Stromfresser“ mit Strommessgeräten erkennen

Unabhängig davon, ob der Strom, der im Haushalt verbraucht wird, von einer PV-Anlage, einem Balkonkraftwerk oder vom öffentlichen Stromanbieter produziert wird: Wer nachhaltig leben möchte, sollte sich mit dem Stromverbrauch seiner einzelnen Geräte im Haushalt auseinandersetzen.

Schnell zeigt sich, dass es vor allem die älteren Gerätschaften sind, die vergleichsweise viel Energie beanspruchen. Diejenigen, die den Verdacht hegen, mehr Strom als nötig zu verbrauchen, können gut beraten sein, im Einzelnen nachzumessen. Viele Stromanbieter verleihen Strommessgeräte. Wahlweise ist es natürlich möglich, dieses Equipment über das Internet oder den örtlichen Handel zu beziehen.

Siehe auch  KI im Smart Home – so digital kann Wohnen sein

Auf diese Weise erkennt man, bei welchen Haushaltshelfern und technischen Geräte es sinnvoll wäre, früher oder später einen Austausch vorzunehmen. Je nachdem, um welche Art von Equipment es sich handelt und in welcher Preisordnung sich dieses bewegt, dauert es oft nicht allzu lange, bis sich der Kauf amortisiert hat. Ganz nebenbei stellt ein Neukauf dieser Art natürlich zudem eine wunderbare Möglichkeit dar, den Komfort in den eigenen vier Wänden zu erhöhen.

Lucas Maur
Consent Management Platform von Real Cookie Banner